IMG 0180 Anke web

 

Anke Gerstein

Head geboren 1964 und aufgewachsen in Münster
Head Mutter von drei Kindern
Head Ausbildung zur Krankenschwester am anthroposophischen Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke
Head 8 Jahre lang tätig als Krankenschwester auf einer Palliativstation in Köln

Head aktuell tätig als Krankenschwester im Elisabeth-Hospiz Lohmar 

Head langjährige Mitarbeiterin bei Stephanie Witt-Loers in Bergisch Gladbach für Kinder- u. Jugendtrauergruppen

Head Fachweiterbildung in Palliativpflege
Head Ausbildung in Seelisch-Spiritueller Sterbebegleitung am Institut für Leben und Sterben (Veetman Maashöfer)
Head Ausbildung zur zertifizierten Sterbeamme bei Claudia Cardinal Hamburg

Head Ausbildung zur kleinen Basisqualifikation für Begleitung von trauernden Kinder u. Jugendlichen bei Mechthild Schroeter-Rupieper

Head Aufbaukurs zur Begleitung von trauernden Erwachsenen unter der Leitung von Conny Kehrbaum (Maltester Akademie)

Head Hypnose-Ausbildung System 23 bei Alexander Hartmann

Head  Ausbildung zur MindTV Praktikerin bei Sonya Mosimann

Head  Heilpraktiktikerin für Psychotherapie (Gesundheitsamt Düsseldorf)

 

ausführliche Biografie

1964 bin ich in Münster geboren und aufgewachsen.

Seit nun mehr als 20 Jahren lebe ich in Köln in einer kleinen Siedlung inmitten der Natur.

Seit frühester Kindheit beschäftigten mich Fragen nach dem Sinn unserer Existenz, nach der Vergänglichkeit und dem Sterben. Da meine Mutter relativ früh an Krebs erkrankte, rückten diese Fragen automatisch in den Mittelpunkt unserer Familie.

Nach dem Abitur entschied ich mich für den Beruf der Krankenschwester. Es war mir wichtig, menschenorientiert zu arbeiten. So bewarb ich mich am anthroposophischen Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, in der Krankenpflege vermittelt wurde, die stets den Menschen im Mittelpunkt sah. Zudem lernten wir die Anwendung von Heilpflanzen in Form von Wickeln, Tees und Einreibungen.

Nach meiner Ausbildung verbrachte ich zwei Jahre lang in Brasilien in Einrichtungen für sozialschwache Menschen aus den Slums. Das Spannungsfeld zwischen Lebensfreude und Leid und Armut, in dem sich die Menschen dort befanden, hat mich sehr bewegt.

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland heiratete ich und bekam drei wundervolle Söhne, die mir nun behilflich sind, meine Website zu gestalten.

2001 starb mein Vater mit 63 Jahren zu Hause an Krebs. Ich hatte das Glück, ihn in der letzten Zeit vor seinem Tod begleiten zu dürfen. Glück insofern, dass wir intuitiv den Raum hielten, indem wir in Offenheit unsere Gefühle, Sorgen, Ängste aber auch unsere Dankbarkeit ausdrücken konnten. Der Friede, mit dem mein Vater seinen letzten Atemzug tat, machte seinen Übergang zu einem der tiefsten Erlebnisse meines Lebens.

Obwohl ich einige Jahre als OP-Schwester arbeitete, ließ mich der Wunsch nie los, Sterbende zu betreuen. Seit je her, faszinierte mich das Thema Tod und Sterben und darüber hinaus das Potenzial von Veränderung und Reife, dass wir Menschen in Hinblick auf unsere Endlichkeit ausschöpfen können.

Als im St. Vinzenz-Krankenhaus in Köln eine neue Palliativ-Station errichtet wurde, bewarb ich mich dort. Mit Freude und Elan bauten wir diese Station auf. Die Arbeit dort erfüllt mich mit Freude, da wir in diesem Bereich mehr Raum und Zeit haben, uns intensiver den Patienten und ihren Angehörigen zuzuwenden. Mitterweile arbeite ich seit 2 Jahren in einem stationären Hospiz. Dort habe ich die Möglichkeit, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase intensiv zu erleben und zu begleiten. Oft ergeben sich sehr beglückende Begegnungen, nicht nur mit dem Abschiednehmenden, sondern auch mit seinen Angehörigen. 

Aus meiner Praxis heraus aber habe ich gesehen, wie viel Unsicherheit in vielen Beziehungen auf Seiten Patient und Angehörige untereinander herrscht. Und wie hilfreich eine kompetente Begleitung und Assistenz sein kann, um Sicherheit und Frieden herzustellen, um einen Raum zu öffnen, indem erfüllt Abschied genommen werden kann.

Zudem habe ich gemerkt, wie wichtig es wäre, sich mit der eigenen Sterblichkeit im Vorfeld zu beschäftigen und nicht darauf zu warten, bis wir bereits an einer unheilbaren Krankheit erkrankt sind.

Aus diesen Beobachtungen heraus entstand die Idee, eine ganzheitliche Begleitung im Leben und im Sterben anzubieten.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen