Gerne stehe ich Ihnen zur Verfügung, Vorträge zu dem Thema rund um Sterben, Tod, Trauer etc. zu halten.

Die unten aufgeführten Themen sind nur Beispiele. Sprechen Sie mich gerne an.

Vortragsmodule (Dauer: 90 Min. zzgl. Fragenbeantwortung ca. 30 Min.)

Damit Weihnachten nicht zu einem Alptraum wird.....Für Trauernde sind gerade die Tage um Weihnachten und Neujahr besonders schwer.
In Zeiten wenn sich alle auf die Familie besinnen,
wird einem besonders schmerzhaft bewusst,
dass ein geliebter Mensch in der vertrauten Runde fehlt.Diese Tage lösen Ängste aus.
Wie wird es werden?
Wie überlebe ich diese Tage?
Oder geht es nur darum, wie ich diese Tage herumbekomme?Diese Fragen möchte ich mit Ihnen anschauen und Lösungsstrategien entwickeln,
wie Sie ein Weihnachten gestalten,
das für Sie und Ihre Familie passt und den Schrecken vor diesen Tagen nimmt.

Was bedeutet das eigentlich, palliativ??

Als Krankenschwester einer Palliativstation begegnen mir täglich Patienten u. Angehörige, die mit dem Begriff „palliativ“ nichts anfangen können oder für die eine  „Palliativstation“ eine Sterbestation ist. Viele Patienten, denen man mit einer guten palliativen Versorgung viel Lebensqualität und –freude noch hätte verschaffen können, kommen oft zu spät.

Anhand von Beispielen aus meinem Arbeitsalltag möchte ich Ihnen den Schrecken vor diesem Begriff nehmen und Ihnen die vielen Möglichkeiten aufzeigen, die das palliative Netzwerk in Köln bietet. Selbstverständlich haben Sie gleichzeitig Raum für Ihre Fragen.

Wie kann ich mich am besten auf mein Sterben vorbereiten?

Mit dieser brisanten Frage möchte ich mich nicht nur an die Menschen, die an einer schweren Diagnose erkrankt sind, wenden, sondern sie richtet sich an jeden von uns.

 Denn je mehr wir uns mit unserer eigenen Sterblichkeit auseinandergesetzt und Vorsorge getroffen haben, desto tiefer und gelassener können wir leben und desto besser wissen wir, was uns im Leben wirklich wichtig ist.

Anhand von Fragen und Impulsen möchte ich Sie dazu anregen, sich gleichfalls wie bei einer Patientenverfügung Gedanken zu machen, was Sie sich für Ihr Leben und in Ihrem Sterben wünschen und  was Sie noch erledigen möchten.

Wie gehe ich mit fremder Trauer um?

Es gibt wenig, was uns mehr verunsichert, als wenn wir mit einem Menschen zu tun bekommen, der aufgrund eines Verlustes trauert oder der frisch mit einer lebensbedrohlichen Diagnose konfrontiert ist.

Wie begegne ich ihm?

Wie drücke ich meine Anteilnahme aus?

Wie kann ich meine Hilfe anbieten, wie gehe ich mit Zurückweisung um? 

Wie bin ich ihm eine in dieser Ausnahmesituation wirkliche Unterstützung?

Gerade bei Trauernden und Schwererkrankten bricht das normale Alltagsgerüst zusammen und deshalb ist es wichtig,  dass er ein Umfeld hat, das ihn stützt. Gemeinsam schauen wir, wie man der Sprach- und Hilflosigkeit und seinen Ängsten und Überforderung in Kontakt mit Trauernden begegnen kann.

Wie kann ich das Sterben eines mir geliebten Menschen am besten begleiten? Wie sehen die Sterbephasen aus? Welche Unterstützung kann ich demjenigen, der im Sterben liegt, geben?

Als Krankenschwester auf einer Palliativstation erlebe ich täglich Verunsicherung und Hilflosigkeit bei den Angehörigen im Umgang ihres geliebten Menschen im Sterben. Oft versinkt der Angehörige selber im inneren Chaos und erlebt das Geschehen als traumatisch.

Wenn wir eine Orientierung haben, was im Sterbeprozess abläuft und wie wir den Sterbeprozess am besten begleitend unterstützen können, verhilft uns das zu einer größeren inneren Sicherheit.

Dann können wir dem Sterbenden  Ruhe und Sicherheit vermitteln und erleben das Sterben als ein zwar trauriges, aber natürlich ablaufendes, friedvolles Ereignis.

Die größte Reise – Für ein Sterben in Gnade und Würde

Dieser Vortrag ist allen Menschen gewidmet, die an einem Sterbeprozess beteiligt sind oder sein werden: den Sterbenden und den Zugehörigen.

Wir haben weitestgehend vergessen, wie man mit Würde und in Gnade stirbt. Wir delegieren den Tod in die Krankenhäuser, wo er als „Krankheit“ betrachtet wird und wo außerordentliche Maßnahmen unternommen werden, um das Leben um jeden Preis zu verlängern. Die Familien wissen oft selbst nicht, wie sie mit dem Tod eines ihrer Lieben umgehen sollen. Viele Menschen sterben in Angst; mit ungelösten Themen; ohne  „Ich-liebe-Dich“ oder  „Ich-vergebe-Dir“ gesagt zu haben, die so heilend gewesen wären für sie selbst und für ihre Familien. Wir haben versucht, den Tod unsichtbar zu machen, in der Hoffnung, dass er verschwinden würde, wenn wir ihn lange genug ignorierten. Wir erinnern uns nicht mehr, wie man in Würde und Gnade stirbt.

In diesem Vortrag möchte ich Ihnen einige Mittel und Rituale an die Hand geben, die Versöhnung und Heilung für alle Beteiligten bringen und die ermöglichen, die größte und wichtigste Reise in Frieden und Würde anzutreten.

Lebens- und Sterbeamme – ein alter Beruf neu entdeckt

Früher hießen sie Totenfrauen, Totenwäscherinnen oder Seelenwächterinnen. In der Mehrzahl war es die Aufgabe der Frauen, Sterbende und Verstorbene auf ihrem Weg zu begleiten.

Diese Tätigkeit ist eine der Aufgaben einer Lebens- und Sterbeamme. Der Name „Amme“ soll an eine Frau erinnern, die ihre Sterbenden beschützt und behütet, wie eine Amme ein Kind. Aber es soll auch daran erinnert werden, dass es sich beim Sterben um einen Übergang handelt, wie bei einer Geburt, bei der eine Hebamme hilfreich zur Seite steht.

Lebens- und Sterbeammen sind nicht nur beim Sterben zur Stelle, sondern ihre Arbeit liegt in der Langzeitbetreuung von Menschen, die sich in existentiellen Lebenskrisen befinden.

Sie unterstützen genau dort, wo unser konventionelles medizinisches System keine Hilfe bietet: Wie gelingt es mir, aus Angst und Ohnmacht zurück in eine freie Handlungsfähigkeit  zu kommen? Wie kann ich eine Krise in etwas Heilsames umwandeln? Wie bekomme ich wieder Hoffnung, ohne die Möglichkeit des Sterbens auszublenden? Wie gelingt mir ein erfüllter Abschied? Wie beziehe ich meine Nahestehenden mit ein?

Dieser Vortrag soll Ihnen einen Eindruck in das vielfältige Tätigkeitsfeld und die Notwendigkeit einer Lebens- und Sterbeamme geben.

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